GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Wir laden Sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:

• 23. Oktober - VHS (Bergstraße 8), 19.30 Uhr 

Vortrag  

 

Dr. Irena Strelow: NS-Raubkunst in den Akten des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg 

 

Die Staatlichen Museen zu Berlin genossen neben dem Führer-Museum Linz das Privileg, dass wertvolle von emigrierten Juden beschlagnahmte Kunstobjekte aussortiert und von der üblichen „Verwertung durch Versteigerung“ zurückgehalten wurden. Es handelte sich dabei um eine Maßnahme, welche offiziell der „Vermehrung der Sammlungen“ der Museen geschuldet war. Auf diese Weise „reservierte“ Objekte konnten dann zu günstigen Preisen von den Berliner Museen erworben werden - eine Tatsache, die sich den personenbezogenen Akten des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg entnehmen lässt.

Irena Strelow recherchiert aktuelle Standorte von NS-Raubkunst. Der Fokus ihrer Projekte im Auftrag der Moses Mendelssohn Stiftung und von Geschädigten richtet sich auf die „Verwertung von Kunst- und Kulturgut aus jüdischem Eigentum“ durch den NS-Staat. In ihrem Buch „Ich werde aber weiter sorgen“ setzte sie sich erstmalig mit der Institution Katholische Kirche als Profiteur des NS-Kunstraubes auseinander. Ihr kürzlich erschienenes Buch „System und Methode“ beschäftigt sich mit privilegierten Gruppen, wie den Staatlichen Museen zu Berlin, die systematisch am NS-Kunstraub partizipierten.

 

Eintritt frei!

Veranstalter: GCJZ Osnabrück e.V./Buchhandlung Zur Heide

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• 8. November - Katharinenkirche, 19.30 Uhr 

Vortrag 

 

Banalität des Bösen? - Die Geschichts- und Erinnerungsdebatte anlässlich von Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ 

 

(Prof. Christian Wiese, Inhaber der Dr. Martin Buber Professur am FB Evangelische Theologie in Frankfurt/Main)

 

Eintritt frei!

 

Veranstalter: GCJZ Osnabrück e.V./Evangelische Studierendengemeinde ESG/Kirchengemeinde St. Katharinen

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Alljährlich wird am 9. November der Opfer der Pogromnacht von 1938 gedacht.

In Zusammenarbeit mit der ,,Trägergemeinschaft 9. November" richten Osnabrücker Schulen die zentrale Gedenkveranstaltung aus, die in diesem Jahr durch die Schülerinnen und Schüler der Erich-Maria-Remarque-Realschule Osnabrück gestaltet wird.

11.30 Uhr         Gedenkveranstaltung der Erich-Maria-Remarque-Realschule Osnabrück

                ,,#WeRember - Wir handeln!" Aula Schloss Osnabrück

                Begrüßung: Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister

                im Anschluss Gedenkgang zur Alten Synagogenstraße

ca. 13.00 Uhr     Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge Alte Synagogenstraße

                Begrüßung: Angela Müllenbach-Michel (GCJZ Osnabrück e.V.)

                Sprechen des Gebetes für die Seelen der Opfer der Schoah und des Kaddischs, des jüdischen Totengebetes

13.30 Uhr        Ende der Veranstaltung

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• 14. November - VHS (Bergstraße 8), 19.30 Uhr

Lesung und Vortrag

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Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas ( Eva Gruberová und Helmut Zeller, Dachau)

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Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisten zwei Journalisten an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollten wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals staatssozialistischen Ländern im Osten Europas entwickelt hat. Wurden Juden wieder in ihren Rechten anerkannt, ihr Eigentum restituiert und die Täter zur Rechenschaft gezogen? Verschwand der Antisemitismus oder wurde er verdrängt? Sie sprachen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, mit Heimkindern in Odessa und den Bewohnern von Altersheimen. Wie spielt sich jüdisches Leben heute in Krakau, Prag oder Budapest ab?

In ihrem Buch Taxi am Shabbat erzählen Eva Gruberová und Helmut Zeller eine lebendige Geschichte über das unbekannte Schicksal der osteuropäischen Juden nach 1945. Sie berichten von den Respekt und Bewunderung einflößenden Lebenserfahrungen im Strom derRegimewechsel, der Tauwetter und Repressionen bis hin zur Auflösung der Sowjetunion und ihren Folgen.

Für die jüdischen Gemeinden hängt heute viel davon ab, ob die Länder Osteuropas bereit sind, der jüdischen Geschichte den ihr zustehenden Platz in den nationalen Erinnerungskulturen einzuräumen. Danach sieht es allerdings nicht aus. Manche glauben zwar an eine "Renaissance des Judentums". Aber in das Europa des noch jungen 21. Jahrhunderts ist der Hass zurückgekehrt.

Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin, Filmautorin und Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Helmut Zeller leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung.

Eintritt frei!

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und VHS

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• 15. November - Jüdische Gemeinde Osnabrück (In der Barlage 41-43), 19.30 Uhr

Konzert

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Entartet? - Ein Konzert zur Musikzensur im 20. Jahrhundert

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Von Felix Mendelssohn-Bartholdy über Hindemith, Ligeti und Aaron Luther zu Dixiland, Klezmer und Modern Jazz.

In Anlehnung an die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München 1937, wurde 1938 in Düsseldorf die ausstellung „Entartete Musik“eröffnet. Hier wurden vor allem jüdische Künstler und Komponisten sowie Vertreter des Jazz und der Neuen Musik denunziert und ihre Musik verboten. Auch in anderen Ländern, wie der Sowietunion, praktizierten Regime eine Musikzensur. Studierende des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück stellen zensierte werke und Kompositionen aus dieser Zeit, eigene Arrangements und moderne Kompositionen vor.

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Eintritt frei!

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• 27. November - ESG (Arndtstraße 19), 19.00 Uhr 

Film

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Margarethe von Trotta: Hanna  Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt

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Der Film eröffnet einen Einblick in das Leben und Werk der großen Philosophin Hannah Arend, ihre These von der Banalität des Bösen – angesichts der Begegnung mit Eichmann in Jerusalem  und ihr Denken ohne Geländer.

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Veranstalter : Evangelische Studierendengemeinde Osnabrück, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.

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